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Sonntag, 24. Mai 2020

GTB #7: zum ersten Mal Süßkartoffeln!

Hallo ihr Lieben!

Leider bin ich diese Woche nicht wirklich zum Schreiben für den Blog gekommen - diese Woche war die große Pflanzwoche, und trotzdem ist noch immer nicht alles auf dem Gewächshaus ausgezogen...

Heute möchte ich mich mit euch mal dem Thema Süßkartoffel widmen. Ich habe mich in meiner Studienzeit und der Umstellung zur Pescatarierin mit allerhand Gemüse beschäftigt, dass es bei uns nie auf dem Teller gegeben hatte: Kürbis, Kohl, ... und eben Süßkartoffeln. Dabei habe ich meine Liebe zu dieser drolligen Knolle entdeckt.

Am liebsten esse ich Süßkartoffeln als Ofenkartoffeln mit einer Balsamico-Honig-Glasur und einem Minz-Joghurt-Dip. Was ist denn euer liebstes Süßkartoffelrezept?

Und dieses Jahr sollte die Süßkartoffel nun auch bei uns im Garten einziehen. Ich habe mich schlau gemacht, und da sie ja üppig bestückte Ranken und recht hübsche Blüten ausbilden sollen, fand ich das eine super Möglichkeit, unsere Wassercontainer und die Mäuerchen um unsere Baubrache vorm Haus zu begrünen.

Das Ziehen von Trieben aus einer gekauften Knolle hat leider weder bei einer orangen noch einer lilanen geklappt. Ich vermute mal, dass die Knollen mit einem Mittel behandelt worden waren, das das Austreiben verhindern soll... Also nach dem Ende des Lockdowns ab ins Gartencenter - ich habe eine geschlagene Stunden im eisigen Nordwind angestanden. Dann waren die irgendwie nicht beim Gemüse zu finden. Zuerst bin ich nur auf die dekorativen Varianten gestoßen, dann ein Lichtblick, zwei dekorative Sorten mit ausdrücklich essbaren Knollen. Und schließlich in der gut versteckten Bioabteilung vier weitere Sorten!

Sorten 

Ich habe meine Auswahl nicht sehr gezielt getroffen. Ich wusste nur, dass Evangeline und Beauregard sehr ertragreich sein sollen. Um mich kurz zu fassen: ich habe einfach eingepackt, was ich gefunden habe. Hier möchte ich euch aber kurz die verschiedenen Sorten vorstellen:


Beauregard

Aussehen: orange Schale und oranges Fleisch, pfeilförmige grüne Blätter
Geschmack: süß-fruchtig, karottig
Ertrag: sehr ertragreich
Verarbeitungsmöglichkeiten:

Bonita

Aussehen: weißliche Schale und weißliches Fleisch
Geschmack: süß-nussig
Ertrag: ertragreich
Verarbeitungsmöglichkeiten: Ofenkartoffeln


Evangeline

Aussehen: rötliche Schale und orangenes Fleisch
Geschmack: süßer als andere Sorten
Ertrag: geringerer Ertrag
Verarbeitungsmöglichkeiten: Süßkartoffeltoast, Süßspeisen

Tahiti

Aussehen: lila schale und helllila Fleisch, fingerförmige lila Blätter
Geschmack: aromatisch
Ertrag: geringerer Ertrag
Verarbeitungsmöglichkeiten: Spinat, Puree, Pommes


Murasaki

Aussehen: lila Schale und weißes Fleisch
Geschmack: süß
Ertrag: geringerer Ertrag
Verarbeitungsmöglichkeiten: Pommes, Puree

Sakura

Aussehen: lila Schale und lila Fleisch, lila Blätter
Geschmack: süßlich, erinnert an Maronen; essbare Blätter
Ertrag: geringerer Ertrag
Verarbeitungsmöglichkeiten: Puree, Ofenkartoffeln

Kleine Anmerkung: es handelt es sich hier um die Zusammenfassung eigener Recherchen und der Angaben des Gartencenters und (leider) nicht um eigene Erfahrungen.

Pflanzung

Süßkartoffel kommen aus warmen, feuchten Regionen - und genau so mögen sie es gerne. Auf unserer Brache wird es ihnen daher hoffentlich gut gefallen.

Für die Pflanzung habe Grünabfalltonnen und runde Mörtelwannen (PE) verwendet. Ich war sehr skeptisch, als ich 20 L als geeignete Topfgröße gefunden habe. Die Knollen sollen ja Platz haben und eine ordentliche Ernte bringen...

In den Boden werden Löcher gebohrt, damit das Wasser abfließen kann. Jede Tonne bekommt außerdem einen Untersetzer, damit die Pflanzen sich notfalls Wasser nachziehen können. Eine Handbreite Drainageschicht aus Kies sorgt ebenfalls dafür, dass die Knollen später keine nassen Füße bekommen. Aufgefüllt wird mit reichhaltiger Erde zum Gemüseanbau, da Süßkartoffeln Starkzehrer sind.

Die Süßkartoffeln Tahiti und Sakura in der Mörtelwanne, Evangeline und Beauregard in der Gartentonne

Um ein paar Hightlights zu setzen, habe ich ebenfalls Sonnenblumen, Malven, Borretsch, Kapuzinerkresse und Ziererbsen dazugesetzt. Ich bin gespannt, wie das wird!

Wer pflanzt denn dieses Jahr zum ersten Mal Süßkartoffeln?

Sonntag, 17. Mai 2020

GTB #5: Es regnet und die Eisheiligen ziehen vorüber

Das schöne am Gärtnern ist es ja, dass man sich den schönsten Gartenplan erstellen kann, und dann spielt das Wetter nicht mit oder die Schnecken und Erdflöhe ziehen über die Jungpflanzen her. Die Natur hat immer das letzte Wort - selbst wenn man zur Chemie greift.

Anfang der Woche

Für mich ist ein gesunder Garten der Grundstein für eine gesunde Ernährung und damit ein gesundes Leben. Deshalb habe ich es mir vor allem diesen Jahr zur Aufgabe gemacht, mehr Nützlinge anzulocken, und so auf lange Dauer ein Gleichgewicht im Garten einzustellen. Außerdem warte ich gefährliche Wetterlagen beim Auspflanzen ab. Ich habe zwar Frühbeetdächer, aber meine Zucchini und Tomaten können durchaus die Eisheiligen noch abwarten. Die Enttäuschung wäre einfach zu groß, wenn 4 °C die ganze Arbeit und Mühe zunichte machen würden.

Was steht diese Woche auf dem Plan?


  • ein Blütbeet im Windschatten der Robinien und der Ligusterhecke anzulegen. Hierfür werde ich mich von Maries (Wurzelwerk) Methode mit dem Karton zur Unkrautvermeidung inspirieren lassen. Mal sehen, ob das gegen die Brennnesseln hilft...
  • eine Brennnesseljauche ansetzen, da die Zucchini und Tomaten ja Ende der Woche ins Beet umziehen sollen. Wie braut ihr denn eure Jauche? Bei mir ist es einfach Wasser und Brennnesseln, aber Jen vom Gartengemüsekiosk verwendet ja auch Urgesteinsmehl...
  • den Pflanzplan für die zweite Jahreshälfte austüfteln und Saatgut dafür bestellen (den findet ihr HIER).
  • das Sommergemüse in die Beete setzen.
  • Pferdemist besorgen - ab dem 11. dürfen wir endlich wieder zu unseren Vierbeinern! - und ablagern, für das Beetaufdüngen im frühen Sommer.
  • Unkraut jäten - am Wochenende gab es einen schönen Regenguss und in dem gerade tropisch anmutendem Wetter vor den Eisheiligen gedeiht das Beikraut natürlich bestens.
  • Beete mulchen - aber frischen Rasenschnitt, der jetzt über das Wochenende ein wenig ablagert.
  • einen neuen Satz Kräuterstecklinge ziehen und den monströsen Oregano teilen, der eines meiner Hochbeete überwuchert.
  • meiner Freundin die vorgezogenen Gemüsepflanzen und Stecklinge vorbeibringen.

Mitte der Woche

...


Ende der Woche

...

Und wie war eure Gartenwoche so? Erzählt doch mal, wie ihr die Eisheiligen dieses Jahr erlebt habt! Letztes Jahr war es bei uns ja grausig kalt im April und Mai....

Donnerstag, 14. Mai 2020

GTB #4: Was ich anbaue - Mischkulturen und Kulturfolgen

Raucht euch auch immer der Kopf, wenn ihr euren Gemüsegarten plant? Oder seid ihr ganz neu mit dabei und komplett überfordert? Ihr seid nicht allein!

Heute möchte ich euch mal mit auf die ersten Schritte meiner Gartenplanung nehmen. Ein bisschen was darüber habe ich euch ja schon hier erzählt. Diesmal gehen wir ein bisschen mehr ins Detail und schauen uns die einzelnen Sorten an, die ich anbaue, sowie die Mischkulturen, die die Hauptsaison über in den Beeten stehen werden.


Sorten und Saatgutbezugsquellen

Ich arbeite mit Saatgut von Graines de Folie (französischer Anbieter für Biosaatgut), Sperli (samenfestes Saatgut, Deutschland), Vilmorin (größter französischer Saatgutanbieter, leider nicht bio..., bin am Reste aufbrauchen) und Wolfgang Meier (Deutschland). Mit den Keimquoten bin ich bei allen eigentlich recht zufrieden.

Blühpflanzen

  • Artischocke: Vert de Provence
  • Duftende Blatterbse
  • Jungfer im Grünen
  • Kapuzinerkresse: Compact Naine en mélange
  • Kamille: Wilde Kamille (Matricaria recutita)
  • Kornblume: Centaurée mauve (Centaurea cyanus)
  • Kosmea: Bright Lights
  • Malve: Grande Mauve (Malva sylvestris mauritiana)
  • Mohn: Wilder Mohn (Papaver rhoeas)
  • Nelken-Leimkraut: Silene armeria
  • Sonnenblumen: Sperli's Helios, Beauté d'Automne (rote)
  • Tagetes: Oiellet d'Inde flamboyant (Tagetes patula)
  • Vergissmeinnicht: Myosotis sylvatica

Nachtschattengewächse

  • Aubergine: Violetta di Firenze, Italian Long Purple
  • Chili: Royal Black, Cayenne gelb, Cayenne rot
  • Physalis: Inkapflaume
  • Tomaten: Blush Tiger, Purple Bumblebee, Punk Bumblebee, Golden Bumblebee, Pink Tiger, Green Tiger

Wurzelgemüse und Knollen

  • Karotte: Rainbow Mix
  • Knollenfenchel: Selma
  • Kohlrabi: Purple Vienna
  • Lauch: Poireau bleu de Solaise
  • Pastinake: Sutton's Student
  • Petersilienwurzel: Lange Oberlaaer, Halblange
  • Radieschen: French Breakfast 3, Mélange multicolore, Noir gros long d'hiver de Paris
  • Rettich: Chandelle de glace
  • Steckrübe: Boule d'or

Kürbisgewächse und ähnliches

  • Gurke: Le Généreux, Citron
  • Kürbis: Butternut, Red Kuri
  • Okra: Clemson spineless
  • Zucchini: Black Beauty, Gold Rush, Verte d'Italie, Genovese

Blattgemüse

  • Asiasalate: Pak Choi Tatsoi, Mustard Red Giant, Mizuna, Taatsai, Joi Choi
  • Blattstielgemüse: Stielmus, Chou quarantina
  • Chicorée: Verte de Catalogne, Rossa di Treviso 
  • Erdbeerspinat: Sperli's Rote Gans
  • Feldsalat: de Hollande, Verte de Cambrai
  • Kohl: Red Russian (Grünkohl), Early Purple Sprouting (Brokkoli)
  • Mangold: Bright Lights, Rainbow, Rhubarb Chard
  • Neuseeländer Spinat
  • Rucola: Ruca
  • Salat: Celinet, Tamarindo, Flame, Grenobloise, Little Gem, Teide, Grand Rapids, Lollo Bionda
  • Spinat: Winterriesen

Mischkulturen

Kleine Warnung vorneweg: bei den nachfolgenden Mischkulturen handelt es sich um Pflanzengesellschaften, die ich anhand von Mischkulturtipps zusammengestellt habe, aber die ich noch nicht erprobt habe ;) Am Ende des Gartenjahres werden wir ja sehen, ob sie sich bewähren oder nicht! Für die Winterkulturen freue ich mich schon sehr auf Maries (Wurzelwerk) Tipps im Online-Kurs!

Für mich ist es, neben positiven Eigenschaften von einem Gemüse auf das andere, auch wichtig, die Beet so eng wie möglich zu bestellen, da sie nur 0,5 bis 1 m breit sind. Deshalb setze ich dieses Jahr auf eine "Reliefkultur", wenn ihr versteht was ich meine: rankende Pflanzen, die in die Höhe wachsen, darunter Blatt- und Wurzelgemüse. Ich habe die nachfolgenden Mischkulturen der Übersicht halber nach der Hauptkulturpflanze geordnet. Außerdem habe ich euch anschaungshalber ein paar Bilder eingefügt. Mit Fotos von den Beeten finde ich es leichter, die Gemüse räumlich einzuplanen.

Gurke


Im Hochbeet:
  • Gemüse: Stangenbohnen, Pastinake, Rettich
  • Kräuter: Borretsch, Currykraut, Dill, Thymian
In der Mörtelwanne im Gewächshaus (sofern die Zitronengurke keimen will):
  • Gemüse: Salat
  • Kräuter: Dill

Kürbis

Im Hochbeet 1:
  • Blumen: Tagetes
  • Früchte: Erdbeeren
  • Gemüse: Lauch, Rettich, Salat, Zucchini
Im Hochbeet 2:
  • Blumen: Kapuzinerkresse
  • Gemüse: Stangenbohnen, Neuseeländer Spinat, Topinambur, Wurzelpetersilie
  • Kräuter: Bohnenkraut

Im Beet:
  • Blumen: Malve, Sonnenblume, Vergissmeinnicht, Kornblume
  • Gemüse: Neuseeländer Spinat

Paprika / Chili

In Mörtelwannen im Gewächshaus oder auf der Brache
  • Blumen: Kapuzinerkresse
  • Gemüse: Karotte, Neuseeländer Spinat
  • Kräuter: Basilikum, Petersilie

Tomate

Im Hochbeet:
  • Blumen: Kamille, Tagetes
  • Frucht: Erdbeere
  • Gemüse: Buschbohnen, Lauch, Salat
  • Kräuter: Basilikum
In Mörtelwannen im Gewächshaus oder auf der Brache
  • Gemüse: Karotte, Neuseeländer Spinat, Pastinake, Radieschen, Salat
  • Kräuter: Basilkum, Petersilie

Zucchini

Im Hochbeet 1:
  • Frucht: Erdbeere
  • Gemüse: Mangold, Stangenbohne
  • Kräuter: Thymian


Im Hochbeet 2:
  • Blume: Kamille, Kapuzinerkresse, Tagetes
  • Gemüse: Fenchel, Neuseeländer Spinat, Radieschen, Salat
  • Kräuter: Oregano


Im Hochbeet 3:
  • Frucht: Erdbeere
  • Gemüse: Fenchel, Salat
  • Kräuter: Lavendel

Im Hochbeet 4:
  • Blume: Sonnenblume
  • Gemüse: Karotte, Rettich, Radieschen, Lauch, Stangenbohne
  • Kräuter: Borretsch, Dill

Im Hochbeet 5:
  • Blumen: Tagetes
  • Früchte: Erdbeeren
  • Gemüse: Lauch, Rettich, Salat, Kürbis

Welches sind eure liebsten Mischkulturen? Welche möchtet ihr dieses Jahr ausprobieren?

Mittwoch, 13. Mai 2020

Rezept #M1: Bunter Gartensalat und Gemüsetarte

Hallo ihr Lieben!

Die begeisterten Gartenköche Hände hoch!

Vorne weg muss ich euch mal etwas beichten: Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt mir immer besonders gut! Es ist bei mir tatsächlich so, dass ich mir "antrainiert" habe, bestimmtes Gemüse zu essen, dass ich anfänglich nur sporadisch angebaut habe. Klar, bei uns sind Tomaten und Zucchini einfach ein Muss, aber Mangold, Kohl und Kürbis zum Beispiel haben wir nie wirklich gegessen oder angebaut - bis ich es mir eingebildet habe, es ausprobieren zu wollen! Und, siehe da, Kürbis, Brokkoli und Mangold gehören heute zu meinem Lieblingsgrünzeug - also wundert euch nicht, wenn die öfter mal in meinen Rezeptideen mitmischen.

Nun aber endlich zum Rezept, ich möchte euch da gar nicht länger auf die Folter spannen! Heute gibt es einen bunten Gartensalat und Gemüsetarte... hmm, also mir läuft da schon das Wasser im Mund zusammen!

Zutaten

Für den Salat

1 bis 2 Handvoll Salatblätter pro Person (bei mir wächst gerade Eichblatt hell und dunkel)
1/2 Handvoll junge Mangoldblätter pro Person*
1 Handvoll Radieschen pro Person (bei mir musste ein gekaufter Biorettich herhalten, aber besser sind natürlich Radieschen aus dem eigenen Garten!)
1 junger Lauch oder 1 Lauchzwiebel pro Person
1/3 Gurke pro Person**
1 Tomate pro Person **
Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Dill

Für das Radieschenpesto

1 Bund Radieschengrün
1 Handvoll Mangoldblätter
Petersilie, Fenchelgrün, Kerbel
1 Scheibe getrockneter Knoblauch
Kürbiskerne
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Currypulver

Für die Tarte

1 fertiger (besser: selbstgemachter) Blätterteig
250g Crème fraîche oder Schmand oder Mascarpone***
3 Stangen Sellerie
1/2 Zucchini**
3 Champignons
1/4 Fenchelknolle

*Fun fact: es ist ja jetzt Mai, und bei vielen beginnt der Mangold bestimmt schon, in die Blüte zu gehen. Das ist kein Problem für den Konsum. Ihr solltet die großen Blätter nur früh genug abernten, damit sie nicht zu faserig werden. Die Mangoldpflanze könnt ihr dann gedeihen lassen, und die jungen Blätter weiterhin verwenden. In der Blütezeit bildet Mangold Säure (ganz wie Sauerklee), die in geringen Maßen sehr gut verträglich ist. Gerade um dem Salat eine würzige Note zu geben, gebe ich daher ein paar Blätter dazu. Aber nicht überdosieren ;)
** Ich versuche, so weit es geht, saisonal und regional zu essen. Damit bin ich in der nördlichen Hälfte Frankreichs eigentlich gleich auf mit Deutschland. Persönlich würde ich die Gurke und Tomate im Mai noch weglassen, aber ich lebe und versorge mich ja nicht allein, deshalb muss ich mich da auch an die anderen im Haus ein wenig anpassen.
*** Ich ernähre mich pescetarisch, also vegetarisch mit Fisch. Wenn ihr euch vegan ernährt oder laktoseintolerant seid, gibt es auch tolle pflanzliche Ersatzprodukte. Hauptsache dickflüssig!


Zubereitung

Zunächst stellen wir das Pesto her, um es nachher auf den Boden unserer Tarte zu streichen. Dafür wird das radieschengrün und der Mangold erstmal feingehackt und dann mit dem Stabmixer bearbeitet. Die restlichen Zutaten dazugeben und den Stabmixer machen lassen, bis die gewünschte Konsinstenz erreicht ist.

Den Blätterteig in eine gefettete Form geben. Einen großen Klecks Pesto und Schmand darauf geben und verstreichen. Die Tarte im Ofen bei 150 Grad Umluft ca. 15 Minuten vorbacken. Die Gemüse für den Belag in dünne Scheiben oder Streifen schneiden, wie ihr es am liebsten mögt. Die Gemüse auf der Tarte verteilen und noch einmal 15 Minuten in den Ofen damit.

Den Salat anrichten und ein Stück Tarte darauf platzieren. Et voilà!

Guten Appetit!

Montag, 11. Mai 2020

GTB #2: Wie ich meinen Gemüsegarten plane...

... und an der Realität scheitere ;)

Geht euch das auch so? Der große Plan, alles prima ausgetüftelt und dann steht ihr vor eurem Beet und habt eine Pflanze gesetzt und seht, dass vielleicht doch nur 3 anstatt 4 Pflanzen in eine Reihe passen? oder die Schnecken machen eurem jungen Wurzelgemüse und Salat zu schaffen, obwohl ihr euch doch schon so auf den ersten Salat mit Radieschen im Mai gefreut habt?

*seufz* Dann bin ich ja nicht die einzige!

Die Natur macht natürlich, was sie will, und da können wir noch so gut vorbereitet sein. Aber: immer Kopf hoch, und bereitet euch und euren Garten trotzdem so gut wie möglich vor. Das erspart freie Beete und, wenn ihr immer Vorzuchten zum Nachsetzen habt, auch ein wenig Frust, und sichert eure Versorgung durch den eigenen Garten.

Wie gehe ich vor?

Schritt 1: Für mich sind zwei Fragen zum Anfang des Gartenjahres ganz entscheidend:
  1. Was will ich unbedingt anbauen, da wir einen hohen Bedarf haben?
  2. Was möchte ich unbedingt ausprobieren?
Hier mal anschaulich meine Liste:

  1. Tomaten, Zucchini, Salat, Gurke, Fenchel
  2. Zitronengurke, Neuseeländer Spinat, Okra, Erdbeeren


Schritt 2: Anschließend blicke ich zurück auf das vergangene Gartenjahr und stelle mir die folgenden Fragen:
  1. Was (welche Technik, welches Gemüse...) hat gut funktioniert?
  2. Was hat nicht funktioniert?
  3. Woran könnte das liegen? 
  4. Will ich es nochmal, auf einem anderen Weg versuchen?
Das sähe dann bei wir wie folgt aus:
  1. Anbau von Zucchini und Gurke auf selbem Fleck wie im Jahr zuvor durch großzügige Aufdüngung der Beete; Zucchini-Mischkultur mit Rüben (Schatten); Fenchel, Rüben und Kohl überwintern; Wintermulchen und Strukturaufbesserung durch Falllaub; Mangold über Sommer an schattigeren Plätzen; Topinambur und Kartoffeln sich selbst überlassen; Tomaten und Chili im Urban Gardening Konzept
  2. Salate und Kohle sind im Juni sofort in die Blüte gegangen; Rübenanbau war sehr mühsam wegen Schnecken und Erdflöhen; generelle Schneckenplage im Frühjahr und Erdflohplage im Sommer; Kürbisse in Betonwannen; spätes Setzen von Kürbissen und Zucchini (Ende Juni)
  3. kaum Vorzucht bei Salaten und Kohlgewächsen; lange Frostzeit im späten Frühjahr gefolgt von sehr trockenem Sommer; kaum gemulcht; zu rasches Abkühlen im Herbst, das Ausreifen der Früchte verhindert hat
  4. Ja für diverse Rüben; verstärkte Vorzucht für Salat; kaum Kohl dieses Jahr...

Schritt 3: Das Hauptkultur-Mapping. 
Hierfür informiere ich mich über Pflanzenverträglichkeiten und positive Mischkulturen. Ich definiere auch die Gemüse, die in jedem Beet jeweils im Fokus stehen bzw. den meisten Platz einnehmen werden. Das sind bei mit Tomaten, Gurken, Zucchini und Kürbisse. Ich notiere mir auch, welche Kulturen vergleichsweise wenig Fläche einnehmen, das sie entweder in die Tiefe oder in die Höhe wachsen, wie zB Wurzelgemüse oder Lauch. So kann man günstige Beschattungsverhältnisse im Beet schaffen, wie etwa Zucchiniblätter, die Möhrenkeimlinge vor Sonnenbrand und Austrocknung schützen. Gleichzeitig wird die Anbaufläche optimiert.
Dieses Jahr möchte ich zusätzlich meine Beetumrandungen mit Blühpflanzen begrünen, ein paar Kapuzinerkressen und Kamille ist sogar schon aufgegangen und ich hoffe, dass sie die Eisheiligen noch überstehen.
Um besser Kräuter und Blumen in die Mischkulturen einzuplanen, habe ich mich einen ganzen Tag hingesetzt und das Netz und diverse Fachzeitschriften nach positiven Pflanzengesellschaften durchforstet und mir die folgende Tabelle angelegt:

Blühpflanzen und Kräuter für das Gemüsebeet (Teil 1)

Blühpflanzen und Kräuter für das Gemüsebeet (Teil 2)

Grundsätzlich gilt, wenn die Verträglichkeit für einen Vertreter einen Pflanzenfamilie funktioniert, ist das auch für die anderen so. Chrysanthemen und Schafgarbe locken besonders gut Insekten an, Kapuzinerkresse zieht die Läuse von der Tomate an und Tagetes hilft gegen Nematoden. Wenn es euch interessiert, kann ich euch gerne die einzelnen Wechselwirkungen in einem späteren Blogpost zusammenschreiben

Mit diesen Notizen in der Hand geht es an die Beetplanung für die Belegsperiode Ende Mai - Anfang September, also die Zeit im Jahr, in der meine Hauptkulturen auf den Beeten stehen. Schauen wir uns dafür doch mal ein paar Beete beispielhaft an:

Gurkenbeet

Das erste Beet, das ich euch vorstellen möchte, ich mein Gurkenbeet. Hier bauen wir seit Jahren erfolgreich Gurken an. Jedes Jahr wird großzügig aufgedüngt, etwa im Herbst mit Pferdemist und Falllaub, und im Frühjahr mit Kompost und, wie ihr sehen könnt, frischem Grasschnitt, um keimendes Unkraut zu unterdrücken. Damit ist sowohl Kalium und Phosphor aus Mist und Kompost, sowie Kohlenstoff aus dem Falllaub und Stickstoff aus dem Rasenschnitt aufgefüllt.
Letztes Jahr haben wir die Jungpflanzen nur mit Luftpolsterfolie geschützt, das war eher suboptimal bei starken Regengüssen im Juni. Dieses Jahr haben sie ein Frühbeetdach Marke Eigenbau bekommen, dass sie im Frühsommer auch noch schön von hinten wärmt und im Sommer idealerweise etwas Kondensation spendet, um Gewächshaus-ähnliche Verhältnisse zu schaffen. Schauen wir mal ;)

Zur Mischkultur:
  • die Hauptkultur ist natürlich die Gurke
  • als mehrjährige Kräuter habe ich Zitronenthymian und Currykraut letztes Jahr gesetzt, die mit ihrem starken Geruch und den ätherischen Ölen eigentlich gute Arbeit gegen Erdflöhe und andere unerwünschte Insekten leisten
  • als Gründüngung seht ihr Sonnenblumen, dafür kann ich jetzt weniger was, das waren die Vögel ;)
  • letzte Woche habe ich Dill und Borretsch auf der Mittellinie gesetzt, Dill soll ja den Geschmack der Gurken verstärken und Borretsch Bestäuber anlocken
  • auf die freien Flecken aus der Mittellinie möchte ich Neuseeländer Spinat pflanzen...
  • davor kommen Pastinaken, die dann den Winter über im Beet bleiben können.


Zucchini- und Kürbisbeet mit Erdbeeren

Im zweiten Beet stehen gerade Salate und Erdbeeren, die nächste Woche noch durch Tagetes ergänzt werden sollen. Auf diesem Platz stand das letztes Jahr eine Zucchini, der es dort gut gefallen hat, weshalb wir die Beetfläche verdreifacht haben. Der Beetaufbau ist komplett neu, mit einer Streugutschicht, Kompost, Gartenerde und Rasenschnitt.

Zur Mischkultur:
  • Zucchini als Hauptkultur, und in der hintersten Ecke eine Kürbispflanze, die in das Staudenbeet ranken darf
  • im Schutz der Blätter sollen Salat und Erdbeeren gedeihen
  • in die vorderste Reihe werden Rettich und Lauch gesetzt.


Tomatenbeet

Im dritten Beet, das wir uns gemeinsam anschauen werden, sollen ein paar Tomatenpflanzen (alte Sorten) einziehen. Ich rechne, wie ihr sehen könnt, mit 6 bis 7 Pflanzen... Ich bin auch mal gespannt, wie sich die Steinumrandung auf den Wasserbedarf gegenüber einem Holzhochbeet auswirkt... Dieses Jahr komplett neu angelegt, besteht der Beetaufbau aus der "tollen" Erde unserer Brache (yippie, die Winden kommen leider alle durch), Ästen und Pferdemist, der Erde aus unseren Tomatenkübeln von letztem Jahr, Kompost und frischer Gartenerde, sowie einer dicken Ladung Rasenschnitt. 

Zur Mischkultur:
  • Tomate als Hauptkultur
  • eine Mischung aus Blühpflanzen (ich habe die Kamille kurzerhand durch Tagetes ersetzt, werde aber wohl noch mal Kamille ansäen), Kräutern (hier Basilikum und vielleicht Petersilie) sowie Buschbohnen (die noch nicht keimen wollen... wenn nicht, dürfen noch mehr Kräuter rein)
  • in der vordersten Reihe stehen schon die Salate (Kopf- und Asiasalate) seit dieser Woche bereit, und den meisten Lauch habe ich auch schon gesetzt
  • ein paar späte Erdbeeren runden das Ganze ab.

Wie geht es jetzt weiter?

Gestern habe ich auch schon die ersten Kräutertöpfe mit Basilikum, Dill, Schnittlauch und Koriander bepflanzt, die ich dann zwischen meinen Beeten aufstellen möchte.

Heute wird noch einmal der Kopf zum Rauchen gebracht und die Nachkultur geplant. Ich möchte dieses Jahr auch im Winter ein Maximum aus meinem Garten herausholen, das will natürlich geplant sein. Außerdem möchte ich Maries (Wurzelwerk) Methode mit den Schildchen und Reihen ausprobieren. 

Ende der Woche sollen auch schon Tomaten und Zucchini in die Beete einziehen, der wärmende Rasenschnitt steht schon bereit. 


Und, was passiert bei euch gerade im Garten? Wie sieht denn euer Gartenplan aus? Oder macht ihr gar keinen und pflanzt munter drauf los?

Sonntag, 10. Mai 2020

GTB #1: Mein Garten und ich

Schön, dass ihr heute vorbeischaut!

Heute starten wir gemeinsam in mein Gartentagebuch, und zwar mit einer kurzen Vorstellung meines Gartens und unseren Zielen und Überlegungen für das Gartenjahr 2020.

Hochbeet mit Frühbeetdach Marke Eigenbau (Südexposition)

Habt ihr auch einen eigenen Garten? Oder habt ihr schon immer einmal von einem Garten geträumt?


Für meine Familie kommt ein Leben ohne Garten gar nicht in Frage - und für mich kein Leben ohne Gemüsegarten! Seit ich denken kann, baut meine Familie teils sporadisch teils ambitioniert Gemüse und Obst an. Mein Opa hat sich sogar einen Weinberg in Italien angelegt, auch wenn der nicht viel abwirft. In unserem ersten Garten hatten wir vor allem Obst, Nüsse und Beeren. Meine Mutter hat auch ein wenig Gemüse angebaut. Bei meiner Oma verfiel derweil der schöne Gemüsegarten meines Uropas, den ich nur noch als Unkraut- und Kräuterwiese kennengelernt habe. Früher einmal muss er sehr schön und sein ganzer Stolz gewesen sein. Und dann kamen unsere Exodusjahre, erst sind wir nach Frankreich gezogen und dann meine Großeltern definitiv nach Italien umgesiedelt - damit sind wir alle in einem milderen Klima als im hintersten Bayern gelandet, und haben damit seither auch noch bessere Chancen, was die Vielfalt der Gartengestaltung angeht. In Italien ist es mein Opa, der das Gartengeschehen bestimmt - und leider zum Leidwesen aller, nicht nach den vorbildlichsten Methoden wirtschaftet... Trotzdem baut er immerhin das Sommergemüse komplett selbst an, selbst wenn die Familie mal komplett unten in Italien ist, reichen die Zucchini, Tomaten und Bohnen super. Aber lernen kann ich da leider von ihm nichts.
Bei uns ist es meine Mutter... bei meiner Rückkehr nach meinem Umweltingenieurstudium war ich voller Elan und Überzeugung, mit kleinen Schritten zum Selbstversorger zu werden - zumindest für ausgewählte Gemüse. Vor allem aber macht mir die Arbeit im Garten und das Rumexperimentieren Spaß - wofür ich jetzt auch den vollen Freibrief habe. Unseren Gemüsegarten bewirtschafte ich also seit drei Jahren, davon 2 komplett selbstständig.

Wie sieht unser Garten denn so aus?

Wenn ihr von der Wurzelwerk-Facebookgruppe kommt, kennt ihr meinen Garten ja schon.

Zu Anfang war unser Garten ein Kartoffelacker (jetzt Glasgewächshaus) und ein vernachlässigter Staudengarten. Daraus hat Mama mit viel Fleiß und Schweiß ein grünes, blühendes und brummendes Paradies geschaffen. Bei uns gilt der Grundsatz: was grün ist und blüht, darf bleiben. Von daher gibt es den Begriff "Unkraut" bei uns nicht wirklich, obwohl wir natürlich hie und da eingreifen, wenn zum Beispiel eine Winde unseren Lavendel knebelt.
Unser Gemüsegarten ist entsprechend in das Gartenensemble eingegliedert und wir streben auch hier den Grundsatz "Hauptsache es wächst" an.

Blick von oben auf unseren Dschungel

Der Gemüsegarten besteht aus:

  • einem Glasgewächshaus mit mobiler Heizung: hier findet die Überwinterung von Zierpflanzen und die Anzucht unserer Gemüsepflanzen statt. Was ist eigentlich eure Lieblingsanzuchtmethode? Bald werde ich einen Post zu verschiedenen Methoden machen, die bei mir mehr oder weniger Erfolg hatten. Dieses Jahr sollen außerdem Okra, Tomaten und Paprika in das Gewächshaus ziehen in Mischkultur mit Wurzelgemüse und Salat in Betonwannen (mehr dazu auch bald im Post zu meinem Gartenplan).
  • einem Foliengewächshaus, das wir leider noch aussteifen müssen und das den unbepflanzbaren Platz vor unserem Kompost und unter unseren Robinien optimieren soll. Auch hier werden Tomaten, Paprika und Auberginen einziehen.
  • einem Hochbeetgarten Marke Eigenbau, da unser Boden einfach viel zu hart ist und wir nicht Jahre in die Bodenverbesserung stecken wollten. Alle unsere Hochbeete funktionieren seit diesem Jahr auch als Hochbeet, was wir bei denen mit Kleingewächshäusern drauf auch tatsächlich 2020 schon umgesetzt haben. Die anderen "Hauben" kamen erst im Laufe der Corona-Paralyse dazu. Für die Salatkultur im zeitigen Frühjahr kann ich das nur empfehlen!
  • einer Urban Gardening Zone mit Unterstand für den Gemüsegarten im Kübel, wo ich gerne Jen's Methode vom Gartengemüsekiosk umsetzen möchte, um Tomaten und Chili anzubauen.
Kater und Gartenkaiser Nero ist natürlich auch immer mit dabei

Was sind unsere Gartenziele dieses Jahr?

Ich finde es immer wichtig, mir zu Beginn des Gartenjahres Ziele zu stecken - das greift Marie von Wurzelwerk im Gemüsegarten starten-Onlinekurs ja auch prima auf. Wie ist das nun für uns?
  • Wie viele Menschen möchte ich versorgen? 3 - wenn wir etwas einfrieren können, gerne ;)
  • Wie viel Zeit möchte ich in den Anbau investieren? gerne 1 Stunde pro Tag - im Moment geht ja - leider? - mehr
  • Warum möchte ich Gemüse anbauen? um unseren Bedarf vor allem im Sommer, und insbesondere an Salat, Tomaten und Zucchini zu decken - um ein bisschen rumzuexperimentieren für den großen Gemüsegarten der Zukunft - um eine nützliche und nachhaltige Freizeitbeschäftigung an der frischen Luft zu haben

Und was würde euch so interessieren?

Ja, was sind die Gemüsegartenthemen, die euch am Herzen liegen und die ihr gerne auf diesem Blog mitverfolgen wollen würdet? Schreibt es mir gerne unten in die Kommentare!

Was erwartet euch im Gartentagebuch (GTB) 2020?

  • mein Gartenplan
  • meine Mischkulturexperimente
  • meine Fails und Erfolge
  • hoffentlich ein paar nützliche Tipps und Tricks für euch
  • ein wöchentliches Gemüsegartenupdate
  • hoffentlich ein paar schöne Bilder
  • meine Techniken - oder wie ich meinen Garten nutzbar mache
  • meine Versuche, meinen Traumbauerngarten zu entwerfen.

Und? Kommt ihr mit auf die Reise?

Freitag, 21. September 2018

Rezept: Vegetarische Lasagne mit Zucchini und roten Linsen

Zucchini-Schwemme (3)


 

Zutaten (4 Portionen)

1 Zucchini
1/4 Fenchelknolle
1 Handvoll rote Linsen
200 mL Kochsahne
250 mL Tomatensoße
1 Ballen Mozzarella
1 Handvoll Basilikum
Lasagneblätter



Zubereitung

Die roten Linsen nach Packungsangabe circa 20 min köcheln.
 
Zucchini und Fenchel in kleine Stückchen schneiden, Basilikum hacken und alle drei Zutaten unter die Tomatensoße geben. Linsen dazugeben.
 
Mozzarella würfeln.
 
Eine Lage Lasagneblätter in eine gläserne Backform geben, darüber 1/3 der Füllung verteilen und ein paar Mozzarellawürfel darüber streuen. Eine weitere Lage Lasagneblätter, darüber 1/3 der Füllung und 1/3 der Kochsahne geben. Mozzarella darüber streuen. Ebenso mit der dritten Schicht verfahren. Mit einer Lage Lasagneblätter, der restlichen Kochsahne und dem restlichen Mozzarella abschließen.
 
Etwa 30 min bei 200 °C und Umluft backen.
 

 

Guten Appetit!


Freitag, 14. September 2018

Rezept: Veggie Bowl mit Soja-Tofu, Paprikahumus und Bohnengemüse

Trendtest Veggie Bowl (3)



Zutaten

Soja-Tofu aus Veggie Bowl-Rezept 2

Paprikahumus aus Veggie Bowl-Rezept 1

1 Handvoll grüne Bohnen
1 Champignon
2 EL Olivenöl
1 Handvoll Petersilie
Pfeffer, Salz

1 Handvoll Radieschen

Zubereitung

Grüne Bohnen 20 min in Salzwasser kochen. Wasser abgießen und Bohnen mit kleingeschnittenen Champignons in Olivenöl schwenken. Petersilie hacken und unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Veggie Bowl nach Belieben anrichten!

 

Guten Appetit!

Freitag, 7. September 2018

Rezept: Rohkost-Veggie Bowl mit Soja-Tofu und Kapernhumus

Trendtest Veggie Bowl (2)




Zutaten

100 g Tofu
2 El Sojasoße
1 El Honig
1 Prise Zitronengras

100 g Kichererbsen (Dose)
1 Handvoll Basilikum
1 EL Kapern
2 EL Olivenöl

1 Champignon
2 kleine Tomaten
5 Radieschen
1/4 mittelgroße Zucchini
Olivenöl

Zubereitung

Den Tofu am Vortag in einem verschließbaren Gefrierbeutel mit Sojasoße, Honig und Zitronengras walken und über Nacht ziehen lassen.

Für den Humus, Kichererbsen, Basilikum, Kapern und Olivelöl mit einem Stabmixer zu einer sämigen Masse verrühren.

Champignon, Radieschen, Tomaten und Zucchini kleinschneiden und mit Olivenöl anmachen. (Der Humus ist ausreichend salzig!)

Die Veggie Bowl nach Belieben anrichten.

Guten Appetit!

Freitag, 31. August 2018

Rezept: Zucchini-Schnittlauch-Tarte

Zucchini-Schwemme (2)


Zutaten (1 Blech)

1 Handvoll Radieschen/Person
2 Handvoll Babyspinat/Person
Balsamico

1 mittelgroße Zucchini
1 fertiger Pizzateig (rechteckig)
1/2 Kochsahne
1 Mozzarellakugel
1 Handvoll entkernte Oliven
Schnittlauch (frisch)
2 EL gemischte Körner/Samen

Zubereitung

Pizzateig auf einem Backblech mit Backpapier ausrollen und mit Kochsahne bestreichen. Schnittlauch kleinschneiden und darauf verteilen. Mit Samen/Körnermischung bestreuen. Zucchini in Scheiben schneiden und den Teig damit belegen. Oliven ebenfalls verteilen. Mozzarella in kleine Stücke schneiden und über die Tarte streuen.

20 min bei Ober- u. Unterhitze backen.

Radieschen halbieren und Spinat waschen. Mit Balsamico beträufeln. Die Tarte dazu anrichten.

 

Guten Appetit!

Freitag, 24. August 2018

Rezept: Veggie Bowl mit Curry-Tofu und Humus

Veggie Bowl Test (1)

Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich mich mit dem Foodtrend Veggie Bowls näher befassen möchte. Für jemanden wie mich, der Kohlenhydraten niemals abgeneigt ist ;), ist diese Ernährungsweise eine gute Möglichkeit, nach und nach den Anteil der Kohlenhydrate an meinem Essen zu verringern. Mir geht es weniger ums Abnehmen, als darum, gesund und ausgewogen zu leben. Wenn sich das Gewicht dabei halten lässt, umso besser.
 

Rezept Nr. 1: Quinoa Bowl mit Curry-Tofu und Humus

 

Zutaten

200 g Tofu
150 g Kichererbsen aus der Dose
1 Handvoll grüne Bohnen
1/2 Gartengurke
1/2 rote Paprika
5 Radieschen
2 kleine Karotten
1 kleines Wasserglas Quinoa
1 EL Kapern
2 EL Sojasoße
5 EL Olivelöl
1 TL Curry
1 TL Paprikapulver, scharf
Pfeffer

Zubereitung

Am Vortag, den Tofu würfeln und in einen Gefrierbeutel geben. 1 EL Olivenöl, Curry und Paprikapulver dazugeben. Den Tofu im geschlossenen Beutel so lange leicht kneten, bis sich die Marinade um jeden Würfel gelegt hat. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Der Tofu stellt in dieser Veggie Bowl unsere Ration Proteine dar.
 
Quinoa nach Packungsanweisung aufkochen. Sojasoße und 2 EL Olivenöl darunter geben und nach Belieben würzen. Quinoa sind sehr gesunde Kohlenhydrate mit viel Eisen und Balaststoffen.
 
Bohnen kipfeln und 20 min in Salzwasser kochen. Wasser abgießen und Bohnen kurz in Butter schwenken.
 
Für den Humus, Paprika würfeln und von den Karotten ca. 1 Handvoll mit einem Sparschäler dazugeben. Kichererbsen, Olivenöl und Kapern hinzufügen und mit einem Stabmixer zerkleinern, bis eine sämige Masse entsteht. Leguminosen wie Kichererbsen und Bohnen liefern viele wichtige Nährstoffe und fördern das Sättigungsgefühl.
 
Gurke, Radieschen und den Rest der Karotten klein schneiden.
 
Alle Zutaten in einer Schüssel getrennt anrichten.

 

Guten Appetit!

Sonntag, 19. August 2018

Rezept: Zucchinilasagne

Zucchinischwemme - was nun? (1)

Wir Hobbygärtner kennen sie alle: die altbekannte Zucchinischwemme im August. Jedes Jahr auf's Neue nehmen wir uns vor, weniger Zucchini zu pflanzen. Und alle Jahre wieder produzieren die pflegeleichten Pflanzen viele Früchte. Schön anzusehen sind sie ja, mit ihren gelben Blumen. Und lecker oberdrein!
 
Wenn ihr ratlos seid, was ihr mit den guten Stücken anfangen sollt, ist diese Rezeptreihe genau das Richtige für euch! Begleitet mich auf meiner Mission, den Zucchiniberg in meinem Kühlschrank zu bewältigen!
 
Kleiner Tipp am Rande: wenn ihr die Zucchini jung erntet (etwa 20 cm Länge), sind sie zarter und ihr müsst weniger Masse verarbeiten.
 

Rezept Nr. 1: Zucchinilasagne

 
 

Zutaten

1 große Zucchini (30 cm)
2 mittelgroße Tomaten
1 rote Paprika
1/4 Fenchelknolle
1 Wasserglas grüne Linsen
250 g Kochsahne
2 Ballen Mozzarella
1/2 Dose Tomatensoße
1 TL Oregano
1 TL Chiliflocken
Knoblauchöl

Zubereitung

Für die Füllung, Linsen nach Packungsanleitung zubereiten. Tomaten, Paprika und Fenchel fein würfeln und mit Gewürzen unter die Tomatensoße heben. Wir brauchen für diese Lasagne weniger Soße, da die Gemüse noch einiges an Flüssigkeit abgeben werden. Linsen unter die Soße geben. Alternativ zu den Linsen könnt ihr auch Sojabolognese oder Tofuwürfelchen nehmen.
 
Die Auflaufform mit Öl bestreichen. Die Zucchini der Längs nach in feine Scheiben schneiden. Mozzarella würfeln.
 
Die Auflaufform mit einer ersten Lage Zucchini auslegen. 1/3 der Füllung darauf geben. Ein paar Würfel Mozzarella darüber streuen. Die zweite Lage Zucchini aufbringen und wieder mit 1/3 der Füllung und Mozzarella bestücken. Diesmal etwas von der Kochsahne darüber geben. Die dritte Lage Zucchini mit Füllung und Mozzarella aufbringen. Zum Abschluss die letzte Lage Zucchini darüberlegen, mit Kochsahne begießen und den restlichen Mozzarella darauf verteilen.
 

Guten Appetit!

Freitag, 27. Juli 2018

Rezept: Gazpacho mit glasiertem Brokkoli

Fruchtige Erfrischung


Zutaten für 4 Portionen:

1 Gartengurke
1 mittelgroße Zucchini, gelb
1 rote Paprika
1-2 Tomaten (alternativ geht auch 1/2 Dosen Tomaten)
1/2 Brokkoli
Ahornsyrup o. Honig
Gemüsebrühepulver
Oregano
Pfeffer
Chiliflocken

Zubereitung

Gartengurke, Zucchini, Paprika und Tomaten würfeln und in einen Behältnis geben. 1 kleinen Esslöffel Gemüsebrühepulver dazu geben. Mit einem Stabmixer so lange pürieren, bis euch die Konsistenz gefällt. Ich mag es gerne stückiger. Falls notwendig, ein wenig Wasser dazu geben. Mit Oregano, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.

Die Röschen des Brokkoli zerteilen. 4-5 Esslöffel Ahornsyrup oder Honig in eine kleine Schüssel geben und die Brokkoliröschen darin wenden. Dann den Brokkoli auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und 15 min bei 150 Grad bei Oberhitze garen.

In einem gekühlte Teller servieren und mit den Brokkoliröschen garnieren.

 

Guten Appetit!

Freitag, 29. September 2017

Rezept: Kürbis-Pastinaken-Süßkartoffelgemüse mit Salzkartoffeln

Milder Bauchwärmer

(c) _serafina_


Zutaten (für 3 Personen)

9 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
1/2 Hokaido-Kürbis
1 Süßkartoffel
1 Pastinake
Olivenöl
1/2 L Gemüsebrühe
Pfeffer, Salz
Korianderbeeren
Kümmelkerne
3 Nelken
Zimt
Muskat

Zubereitung

Hokaidokürbis halbieren, Kerne entfernen und in 2 x 2 cm große Stücke schneiden. Olivenöl in einen Topf geben und den Kürbis darin anschwitzen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und 10 min köcheln lassen. Pastinake und Süßkartoffel in kleine Würfel schneiden und dazugeben.

In einem zweiten Topf die Kartoffeln ca. 30 min in Salzwasser kochen. Abgießen, vierteln und pfeffern.

Das Kürbisgemüse mit Koriander, Kümmel, Nelken, Zimt und Muskat nach Geschmack würzen und auf kleiner Flamme 20 min einkochen lassen, bis der Kürbis leicht zerläuft.

Zusammen auf einem Teller anrichten. Ein Tomatensalat passt hier ganz gut als saures Gegenstück. Ich reiche auch gerne noch ein bisschen Frischkäse als Dipp für die Kartoffeln.

Guten Appetit!



Sonntag, 24. September 2017

Lunch with me: Kartoffelsalat kunterbunt

Einfacher Kartoffelsalat ist euch zu langweilig? Peppt ihn doch mit etwas Farbe auf!

(c) _serafina_

Zutaten:

3 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
2 Tomaten
1/3 Gartengurke
Petersilie
Himbeeressig
Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung:

Kartoffeln kochen, abgießen und abkühlen lassen. Tomaten und Gurke in dünne Scheiben schneiden. Petersilie hacken. Kartoffeln in Scheiben schneiden. Alles zusammen in eine Schüssel geben, mit Himbeeressig und Olivenöl anmachen und nach Geschmack würzen.

Guten Appetit!

Freitag, 22. September 2017

Eat: LinsenKürbisCurry

Gerade zum Herbstanfang esse ich gerne Kürbis, und ihr?

Ab nach Indien!


(c) _serafina_
 

Zutaten (für 2-3 Personen)


1/2 Hokaidokürbis
1 Glas grüne Linsen, getrocknet
2 TL rote Currypaste
250 mL Crème fraîche oder Schmand
200 mL Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
4 Scheiben Ingwer
Chiliflocken
Olivenöl

Zubereitung


Die Linsen nach Packungsangabe kochen, abgießen und beiseite stellen. Den Kürbis entkernen und in schmale Stücke schneiden. Mit Olivenöl bei mittlerer Hitze ca. 10 min dünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, Lorbeerblatt und Ingwer hinzugeben und kurz aufkochen.

Linsen zum Kürbis geben. Currypaste unterrühren und mit Chiliflocken würzen. Schließlich die Crème fraîche unterheben und kurz ziehen lassen.

Sonntag, 17. September 2017

Lunch with me: Spinat-Blätterteigtaschen mit Bohnensalat

Bei mir haben am 11. September die Unikurse wieder angefangen. Zu diesem Anlass nehme ich euch in diesem neuen Rezept-Segment mit in meine Mittagspause an der Uni. Als Vegetarierin ist es oft noch schwierig, abwechslungsreiche Gericht in Schul- und Unikantinen zu finden. Deshalb habe ich im Bachelorstudium damit begonnen, mir Lunchboxen zusammenzustellen. Das führe ich nun auch im Masterstudium weiter, da mir eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung wichtig ist und ich sowieso gerne koche. Im Blogsegment "Lunch with me" stelle ich euch Rezepte vor, deren Zubereitungszeit meist bei maximal einer halben Stunde liegt und so sogar in der Früh zubereitet werden können. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!
 

 



Zutaten:

1/3 Rolle Blätterteig
2-3 Handvoll Spinat, blanchiert, oder 3-4 Würfel TK-Spinat
2 Tomaten
2 Handvoll grüne Bohnen
3 EL Crème fraîche
200 g Schafskäse
Petersilie
Chili, Pfeffer, Salz

Zubereitung:

Die grünen Bohnen kipfeln und 20 min in Salzwasser kochen. Danach in Butter schwenken. Tomaten und Schafskäse würfeln und unter die Bohnen geben. Petersilie hacken und darüber streuen.

Für die Teigtaschen, Blätterteig in zwei Vierecke zuschneiden. Spinat blanchieren oder auftauen, Crème fraîche unterrühren und nach Geschmack würzen. Füllung in die Mitte der Teigvierecke geben und den Teig darüber zusammenfalten. 20 min im Backofen bei 200 g Umluft backen, bis die Taschen goldbraun sind.

Beide abkühlen lassen und in eine Transportbox geben. Gerne räumlich von einander trennen.

Guten Appetit!

Freitag, 15. September 2017

Eat: Spinat-Kartoffel-Gnocchi


Einfach und lecker!



 

Zutaten


500 g Kartoffeln, mehlig bis festkochend
125 g Mehl
500 g Spinat
Pfeffer und Salz

Zubereitung

Kartoffeln in Wasser ca. 30 min kochen. Nach Bedarf schälen. Anschließend mit einer Kartoffelpresse oder einer Gabel fein zerdrücken. Mehl nach und nach dazugeben und gut kneten. Spinat blanchieren, fein schneiden und zu der Teigmasse hinzugeben. Gut vermischen und kneten.

Mehl auf ein Holzbrett streuen. Mit den Händen ca. 2 cm dicke Teigrollen formen. Mit einer Gabel in gleichmäßig Stücke trennen und oben leicht eindrücken für die typische Gnocchi-Optik.

Die Gnocchi in Salzwasser kochen, bis sie oben schwimmen. Mit einer Schaumkelle abschöpfen. Nach belieben mit etwas Butter oder Öl in einer Pfanne schwenken, bis sie schön goldgelb glänzen. Mit Sahnesauce oder Streukäse servieren.

 

Guten Appetit!

Montag, 11. September 2017

Rezept: Petersilienpesto

Kennt ihr das, wenn ihr Petersilie im Topf im Supermarkt kauft, und sie entweder nach einer Woche vertrocknet ist oder fault?

Dieses Jahr haben wir das erste Mal selber Petersilie gesät. Am Anfang hatte ich noch richtig Angst, dass es nichts wird, da die Petersilie einfach nicht keimte. Nach langem Warten (mehrere Wochen) kamen dann doch die ersten kleinen grünen Spitzen. Nach weiterem Warten konnten die Pflänzchen endlich vereinzeln. Ein paar haben wir in Beete im Garten gepflanzt, ein paar anderen in kleine Töpfe für den Balkon und der Rest blieb im Gewächshaus - alle gedeihen prächtig!

Zu Mamas Geburtstag war es dann so weit: die Petersilie konnte geerntet werden!

Kleiner Tipp: damit euch eure Petersilie für mehr als einen Schnitt reicht, nur die äußeren zwei bis drei Blätter der Pflänzchen möglichst weit unten abschneiden.

Pesto mal anders!

(c) _serafina_


Zutaten

2-3 Bund Petersilie
1 Handvoll Kerne (z.B. Sonnenblumen- o. Pinienkerne)
2 TL Kapern
Olivenöl
Pfeffer, Salz

Zubereitung

Alle Zutaten zusammen in eine Mixer geben. So viel Olivenöl hinzugeben, bis euch die Konsistenz gefällt. Nach Geschmack würzen.

Das Pesto passt sehr gut zu Nudeln oder Gnocchi, schmeckt aber auch auf dem Butterbrot oder als Salattopping.

Wenn ihr das Pesto in ein Schraubglas gebt, übergießt es nochmal mit einer Schicht Olivenöl. So hält es besser!

Samstag, 9. September 2017

Eat: Tomatensuppe mit Gartenkräutern

Bei dem unangenehmen Wetter heute - mit viel Wind, Nieselregen, grauen Wolken und mickrigen 17 Grad - hatte ich richtig Lust auf eine Suppe. Also habe ich mit meinem Kater einen Gartenrundgang gemacht und mal geschaut, was sich denn verwerten ließe. Da wir sehr spät mit der Tomatenaussaat begonnen haben (im Mai), können wir natürlich die Früchte unserer Arbeit erst jetzt im September ernten - aber das Warten lohnt sich!

Fruchtig roter Bauchwärmer

(c) _serafina_

Zutaten

am Besten alles aus dem eigenen Garten!

1/2 L Gemüsebrühe
5-6 mittelgroße Tomaten
1 Paprika, rot
1 Handvoll Basilikumblätter
1 Handvoll Kerbelgrün
1 Handvoll Rucola
1 Handvoll Reisnudeln
Gewürze

Zubereitung

Die Tomaten sollten eine halbe bis eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank genommen werden, damit sie besser ihr Aroma entfalten. Die genannten Kräuter sollten vormittags geerntet werden, da sie dann noch ihr Wasser und ihre Würzstoffe enthalten.

Die Tomaten und Paprika würfeln und mit etwas Olivenöl kurz anschwitzen. Die Gemüsebrühe mit Karotten, Sellerie (wenig!) und Lauch ansetzen oder einen Brühwürfel in heißem Wasser auflösen. Hier könnt ihr gleich die Reisnudeln mitkochen, wenn ihr wollt. Ansonsten nach Packungsanweisung zubereiten.

Die Tomaten mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 10 min auf geringer Flamme kurz köcheln lassen. Mit einem Pürierstab zu einer cremigen Suppe pürieren. Kräuter klein hobeln und darunter geben. Nach Bedarf würzen.

Reisnudeln in die Teller geben und mit der Suppe übergießen.

Zum Schluss könnt ihr noch einen Klecks Crème Fraîche in die Suppe geben :)

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